Mindestlohn/Mindeslohngesetz


Bei dem Mindestlohngesetz handelt es sich um ein von Arbeitgebern oft verkanntes und einschneidendes Gesetzeswerk. Das Mindestlohngesetz wird von großen Teilen der Bevölkerung lediglich als ein Gesetz angesehen, welches einem Arbeitnehmer einen Mindestlohn von 8,50 € pro geleisteter Arbeitsstunde mit einigen Ausnahmen garantiert. Die Fallstricke und Konsequenzen für Arbeitgeber, die sich aus diesem Mindestlohngesetz ergeben, sind allerdings gravierend, und können, beispielsweise in der Baubranche, existenzgefährdende Auswirkungen haben. Vor allem auch deshalb, weil die Einhaltung des Mindestlohngesetzes durch den Zoll überwacht wird, und dieser selbst gegen den Arbeitgeber vorgehen kann, ohne dass der Arbeitnehmer dies bemerkt oder wünscht. Die für den Arbeitgeber vorgesehenen Einschnitte bei Verstößen gegen das Mindestlohngesetz können z. B. dazu führen, dass ein Arbeitgeber der Baubranche vollständig aus öffentlichen Bauvergaben ausgeschlossen wird. Die Hürden hierzu sind nicht besonders hoch.

 

Deshalb gilt gerade für die Arbeitgeberseite, sich rechtzeitig anwaltlichen Rates zu bedienen, um die gravierenden Folgen für den Betrieb zu verhindern.